Willkommen in der Gemeinschaftspraxis für Laboratoriumsmedizin

Dr. med. L. Franke & Dr. med. M. Adamek

Das Labor Dr. Franke wurde im Januar 1998 eröffnet. Aufgrund der Ausbildung von Dr. Franke zum Facharzt für Immunologie sowie Facharzt für Laboratoriumsmedizin bestand von Anfang an eine Spezialisierung der Labordiagnostik auf immunologische und zelluläre Methoden. Von Mai 2002 bis März 2015 war Dr. Franke in Gemeinschaftspraxis mit Frau Dr. Christiana Wagner, FÄ für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie tätig. Zum 1.4.2015 hat Frau Dr. Wagner das Labor verlassen. Der direkte kollegiale Kontakt zur Beratung unserer Einsender und Patienten, ohne lange Weitervermittlung oder Warteschleifen, steht dabei im Vordergrund unserer Tätigkeit, um so die optimale Behandlung zur Zufriedenheit Ihrer Patienten zu gewährleisten.
Wir freuen uns bekanntgeben zu dürfen, dass seit dem 01.10.2015 Herr Dr. Matthias Adamek, Facharzt für Laboratoriumsmedizin und Sachverständiger für Abstammungsuntersuchungen, neuer Mitinhaber des Labors ist.

 

Aktuelle Laborinfos

01.10.2015: Erweiterung des Labors zur Gemeinschaftspraxis

Herr Dr. med. Matthias Adamek, Facharzt für Laboratoriumsmedizin und Sachverständiger für Abstammungsuntersuchungen, ist seit dem 01.10.2015 neuer Mitinhaber des Labors Dr. Franke. Sein Wissen und seine langjährigen Erfahrungen besonders im Bereich der Hämatologie werden für unser Untersuchungsspektrum eine wertvolle Bereicherung sein.
Das gesamte Team wünscht ihm einen erfolgreichen Start sowie eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit.

Begründungspflicht „Ähnliche Untersuchungen“ ab dem 1.Juli 2010

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, für einige Leistungen des EBM-Laborkapitels 32.3 gibt es keine separaten Gebührenordnungspositionen, sondern mehrere EBM-Ziffern mit der Bezeichnung. Über diese werden eine Reihe von wichtigen Laboruntersuchungen abgerechnet (z.B. einige Autoantikörper wie Endomysium-Ak, Pemphigus-Ak, Serotonin-Ak; einige Infektionsserologische Untersuchungen wie Parapertussis-Ak; aber auch der Norovirus-Antigennachweis).

Diese „ähnlichen Untersuchungen“ können wir ab dem 1. Juli 2010 nur noch mit der KV abrechnen, wenn der Auftraggeber die medizinische Notwendigkeit begründet. Ausführungsrichtlinien, die im Einzelnen festlegen, welche Kriterien hierfür erfüllt werden müssen, gibt es bisher noch nicht.

Aus diesem Grund gehen wir davon aus, daß die Mitteilung der Verdachtsdiagnose als Begründung ausreicht. Da wir jedoch nicht erwarten können, daß Sie angesichts von vielen Hunderten Laboruntersuchungen wissen, für welche es keine separate EBM-Ziffer gibt, schlagen wir vor, in Zukunft alle Laborüberweisungen mit einer Verdachtsdiagnose bzw. dem ICD-10-Code zu kennzeichnen. Das erspart Ihnen und uns telefonische Rückfragen zur Begründung von Laboraufträgen.

Ebenso ist immer eine Begründung für alle molekulargenetischen Untersuchung erforderlich. Dazu gehört u.a. der Nachweis einer Faktor-V-Leiden Genmutation, Mutationen im Hämochromatose-Gen, aber auch der genetische HLA-B27 Nachweis sowie die genetischen Untersuchungen auf Laktose- bzw. Fruktose-Intoleranz. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. L. Franke

Einsenderinfo IgG SK

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, daß ab dem 07.Januar 2009 die quantitative Bestimmung der IgG-Subklassen in unserem Labor mit Reagenzien von der Firma The Binding Site durchgeführt wird. Dadurch ändern sich die Normalbereiche für die IgG- Subklassen (s. Anlage).

Die untengenannte Publikation beschreibt Referenzwerte, die unter Verwendung des internationalen Standards CRM-470 („Certified Reference Material 470“, 1992, College of American Pathologists) und mit der modernen Methode der Nephelometrie in einer deutschen Multicenterstudie gewonnen wurden.

Schauer U, Stemberg F, Rieger CH, Borte M, Schubert S, Riedel F et al. IgG subclass concentrations in certified reference material 470 and reference values for children and

reference values for children and adults determined with the binding site reagents. Clin Chem 2003;49:1924-9.

Diese Referenzwerte sollten für die Befundung der Patientenergebnisse verwendet werden.

Die Publikation, eine Information zur Bestimmung von IgG-Subklassen und Impfantikörpern sowie eine gesonderte Tabelle mit den IgG-Subklassen – Referenzwerten sowie ein Kärtchen „für die Kitteltasche“ ist diesem Schreiben beigelegt. Zusätzlich informieren wir Sie mit beiliegendem Material über die IgA-Subklassen-bestimmung und die entsprechenden Normwerte.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.